31.Mai 2016, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Ingo Elbe: Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

24. Mai 2016, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Von Marx zur Kritischen Theorie. Ein Vortrag der Rote Ruhr Uni

1. Mai 2014, Bonn

Demonstration:
14 Uhr am Kaiserplatz
Straßenfest:
16 Uhr am Frankenbadplatz

7. November 2012, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Der Untertan

14. November 2012, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Das weiße Band

21. November 2012, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Der lachende Mann

28. November 2012, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Zur falschen Zeit am falschen Ort

4. Dezember 2012, 20 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes der Uni Bonn

Abschlussdiskussion und -vortrag zur Filmreihe

11. Juli 2012

„Einführung in die Kritik des Antiimperialismus. Eine notwendige Erinnerung an Rosa Luxemburg.“
Vortrag und Diskussion mit Olaf Kistenmacher

Der Imperialismus wurde erst im frühen 20. Jahrhundert mit den Schriften Rosa Luxemburgs und Wladimir I. Lenins zum zentralen Thema marxistischer Theorie, auch wenn die Analysen bereits in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie angelegt waren. Dabei unterscheiden sich Luxemburg und Lenin wesentlich: Luxemburg analysierte 1913 von ihrem antinationalen Standpunkt aus in Die Akkumulation des Kapitals den Imperialismus als strukturelles Phänomen der weltweiten Kapitalisierung. Lenin hingegen schuf 1916 in Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus die Grundlage, um fortan den Völkern ein „Finanzkapital“ gegenüberzustellen, das die Welt beherrsche. So standen sich global scheinbar zwei Klassen gegenüber: die „unterdrückten Nationen“ auf der einen Seite und dem „Parasitismus, der dem Imperialismus eigen ist“, auf der anderen. Seit Mitte der 1920er Jahre war es üblich, den berühmten Aufruf aus dem Kommunistischen Manifest um ein weiteres revolutionäres Subjekt zu erweitern: „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt, vereinigt euch!“

Der Vortrag beleuchtet diese Traditionslinien des linken Antiimperialismus und zeigt, inwiefern der positive Bezug auf die Nationen bis in die Gegenwart ein Problem darstellt. Am Beispiel des Begriffs „Finanzkapital“ wird die Anfälligkeit zu verschwörungstheoretischen Denkweisen deutlich, die ein wesentlicher Grund sind, warum Antiamerikanismus und Antisemitismus innerhalb der Linken bis heute nicht verschwunden sind.

Olaf Kistenmacher, Historiker aus Hamburg, Mitglied des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e. V., veröffentlicht in Jungle World, Konkret und Phase 2.

20 Uhr, Hörsaal 8, Universität Bonn

25. Juli 2012

++++ Veranstaltungort noch nicht bekannt! ++++

„Die orthodoxesten aller Marxisten. Der Rätekommunismus zwischen Bolschewismuskritik und marxistischer Dogmatik.“
Vortrag und Diskussion mit Hendrik Wallat

Die Rätekommunisten stellten diejenige Fraktion der marxistischen Arbeiterbewegung dar, die am konsequentesten mit den politischen Verkehrsformen bürgerlich-kapitalistischer Vergesellschaftung brach und die Leitidee der Arbeiterselbstbefreiung gegen die Parteiapparate der Sozialdemokratie und des Bolschewismus verteidigte. Dies ist ihr historischer Verdienst, den kleinzumachen kein Anlass besteht. Der Kritik an der bolschewistischen Parteidiktatur zum Trotz, waren die Rätekommunisten gleichwohl, im Gegensatz zu den Anarchisten, in einer marxistischen Orthodoxie befangen, die bisweilen ihres gleichen sucht: Ihr politisches Denken war beherrscht von einer ökonomistischen Geschichtsphilosophie und einer proletarischen Arbeitsontologie. Der Vortrag will zeigen, dass diese Orthodoxie nicht nur die Grenzen rätekommunistischer Bolschewismuskritik markiert und die Blindheit gegenüber der nationalsozialistischen Konterrevolution bedingt, sondern auch die rätekommunistische Konzeption von Emanzipation verengte.

19 Uhr, Bonn

8. Mai 2012

Diskussionsveranstaltung zur aktuellen Lage in Syrien:

Titel: „Syria – The Arab Spring’s Unhappy Ending?“
Mit: Sadik al-Azm (Emeritus der Universität Damaskus, Philosoph&Denker),
Hannah Wettig (Journalistin& Autorin, Adopt a Revolution),
Carsten Wieland (Politikwissenschaftler, Journalist& Konfliktexperte)
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Hörsaal 17 des Universität-Hauptgebäudes (Englisches Seminar),
Regina-Pacis-Weg 5, 53113 Bonn