Archiv für Juli 2014

Israelfeinde und Bonner Polizei, die Zweite

Am vergangenen Dienstag, 15. Juli 2014, fand auf dem Bonner Münsterplatz ab 18 Uhr eine weitere antiisraelische Kundgebung statt. Diesmal ist es in der Kürze der Zeit wohl nicht gelungen, die Massen religiöser Fundamentalisten vom letzten Freitag (siehe Bericht) zu mobilisieren, sodass die Kundgebung von geschätzten 70 Personen sich überwiegend aus linken Antiimperialisten der „Antikpitalistischen Aktion Bonn“, der Linkspartei, der sog. „BDS-Gruppe Bonn“, die offen zum Boykott israelischer Waren aufruft, und Angehörigen der palästinensischen Gemeinde zusammensetzte.
(mehr…)

Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder

Immer, wenn Hamas, Hisbullah oder mit ihnen verbündete Terrorbanden Israel angreifen und dieses sich zur Wehr setzt, ist es das gleiche Bild: westliche Linke autoritär-antiimperialistischen Schlags rotten sich mit den erklärten Feinden des Lebens zusammen und demonstrieren in aggressivem Gestus gegen den Judenstaat. Das einigende Band bilden dabei der Hass gegen den Westen und Antisemitismus.

Am 11. Juli war es wieder einmal so weit: über 200 Antisemit_innen versammelten sich auf dem Bonner Münsterplatz, um gegen den Judenstaat zu hetzen. Keine Lüge war ihnen zu platt, um nicht ausgesprochen zu werden: Israel bombardiere, offensichtlich aus reiner Boshaftigkeit, die Zivilbevölkerung im Gazastreifen, Israel sei der Aggressor, die Medien würden gezielt lügen, um die israelische Sache zu begünstigen usw. usf. Dass die Berichterstattung im Gegenteil stark zugunsten der palästinensischen Seite tendierte, indem sie erst einsetzte, als Israel sich gegen tagelangen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zur Wehr setzte, unterschlagen sie bewusst.
(mehr…)